Verein 

zur 

Erneuerung des Katzelsdorfer Schlössls e.V. 

 

Předseda spolku
Mgr. et Mgr. Daniel Lyčka  
Členové Výkonné rady spolku
Mgr. et Mgr. Daniel Lyčka (předseda), Pavel Chmátal a Zuzana Nývltová   
Základní identifikační údaje
Spisová značka: L 25448 vedená u Krajského soudu v Brně
Obchodní jméno: Spolek pro obnovu Katzelsdorfského zámečku, z.s.
Identifikační číslo: 07575955 (viz obchodní rejstřík)
Adresa
Sídlo společnosti:
Břeclavská 1034, 691 42 Valtice
Listina
Značka: L 25448/SL1/KSBR
Typ: notářský zápis [NZ 489/2018]
Kdy vznikla: 20.10.2018
Kdy měla být založena:  
Kdy došla:  
Kdy byla založena: 25.10.2018
 
 
Geschichte des Bauwerks:  
Das Katzelsdorfer Schlösschen, auch als Katzelsdorfer Jägerhaus, Jagdschlössl im Katzelsdorfer Wald, Salettl oder Kyclovka bezeichnet, war Bestandteil der Landschaftskomposition, die am Beginn des 19. Jahrhunderts unter der Regierung von Fürst Johann I. Joseph von Liechtenstein (Regierungszeit 1805-1836) mit dem Bau von zahlreichen Schlösseln ihren Höhepunkt erlebte. 
 
Das Schlössl wurde vom 27. Oktober 1817 bis 19. Dezember 1818 nach Plänen des fürstlichen Architekten Joseph (Georg) Kornhäusel erbaut. Wegen der Überschreitung des ursprünglichen Kostenplans um 5.824 fl 13 kr kam es zur Genehmigung des Etats und damit zur Beendigung des ganzen Baus erst am 22. April 1819. Wegen Kornhäusels Ausscheiden aus den fürstlichen Diensten wurde das Salettl erst unter dem neuen Baudirektor, dem Architekten (Joseph) Franz Engel, vollendet. 
 
Das Katzelsdorfer Schlösschen wurde in den Jahren 1835, 1843-1844, 1853-1863, 1872 und 1893-1896 notwendig gewordenen Reparaturen unterzogen. Die bedeutendste Rekonstruktion fand 1905-1907 unter Johann II. von Liechtenstein und Baudirektor Carl Weinbrenner statt. In diesen Jahren wurden die ursprünglichen Reliefs restauriert und 1907 auch neue Reliefs mit Jagdmotiven (Hirschjagd und Eberjagd) angebracht. 
 
Im Jahr 1953 errichtete man entlang der Grenze den „Eisernen Vorhang“, der die Einwohner vor „westlichen Imperialisten“ schützen sollte. Der größte Teil des Katzelsdorfer Waldes lag in der „Verbotszone” [zakázané pásmo] hinter diesem „Vorhang“. Nach dem Abgang des Revierförsters verwandelten Soldaten nach und nach den gesamten Bau in einen Heuschupfen. 1956 ließ die Forstverwaltung in Feldsberg den Keller beim Jägerhaus abbrechen und ein Jahr später brannte das Objekt aus. Der Bau, der nach dem Zweiten Weltkrieg (1945 und 1949) repariert worden war, begann unbarmherzig zu verfallen. Am 5. 12. 1956 fand eine Besichtigung des Katzelsdorfer Objekts zwecks Feststellung des baulichen Zustandes des Schlösschens und des dazugehörigen Jägerhauses statt. Der desolate Zustand des Schlösschens im Jahr 1956 und seine Lage in der verbotenen Zone waren der Grund dafür, dass am 23. Juni 1957 Arbeiter der Staatsforste damit begannen, das Jägerhaus des Katzelsdorfer Salettls abzubrechen. In der Folge wurde das Objekt von den Soldaten der Grenzwache demoliert. Das Material wurde für den Bau von Einfamilienhäusern, Garagen und Ähnlichem in Feldsberg verwendet, das Pflaster herausgerissen und die Steinreliefs größtenteils zerstört. 
 
 
 ♦ Chronologie:  
2005 haben die Berichte über das „verschollene Schlösschen” von Frau Lada Rakovská vom Museumsverein Feldsberg [Valtice] den 12-jährigen Daniel Lyčka so fasziniert, dass er schon bald eigene Nachforschungen darüber anstellte und nur 3 Jahre später (2008) seine eigenen Beiträge in den Feldsberger Gemeindenachrichten veröffentlichte. Nach dem Abschluss des Gymnasiums in Nikolsburg [Mikulov] ging er an die Masaryk-Universität in Brünn [Brno] um Geschichte und Lehramt zu studieren. 
 
Neben seinem Studium, Mag. et Mag. Daniel Lyčka arbeitet derzeit an seiner Doktorarbeit „Fürst Johann I. Josef von und zu Liechtenstein“, beschäftigt ihn nach wie vor sein Jugendprojekt, dieses von Joseph Kornhäusel geplante Katzelsdorfer Salettl, eine gelungene Kombination von Jagdschlössl und Jägerwohnung.
 
 
Literatur:  Deutsch & Tschechisch: 
  • Das Katzelsdorfer Salettl / Katzelsdorfský zámeček a hájovna, Band 1 / Část 1 
  • L. Rakovská/D. Lyčka/D. Friedl, Feldsberger Gemeindenachrichten 2005-2011 / 2012; Das Katzelsdorfer Salettl / Katzelsdorfský zámeček a hájovna, Band 2 / Část 2 D. 
  • D. Lyčka, „regio M 2012“, Sammelband des Regionalmuseums Nikolsburg [Mikulov] / 2013; Das Katzelsdorfer Salettl / Katzelsdorfský zámeček a hájovna, Band 3 / Část 3 
  • D. Lyčka, „Jižni Morava“ [Südmähren], Landeskundlicher Sammelband, Jg. 50, № 53, 2014;  
 
Tschechisch: 
  • Feldsberger Gemeindenachrichten [Valtický Zpravodaj], Jänner, Juli, und Oktober 2005; November 2008; Juni 2009; Dezember 2010; August 2011. [Leden, červenec a říjen 2005; listopad 2008; červen 2009; prosinec 2010; srpen 2011.]  
 
Verein zur Erneuerung des Katzelsdorfer Schlösschens, e. V. [Spolek pro obnovu Katzelsdorfského zámečku, z. s.]  
  • 20. Oktober 2018 … Gründung des Vereins in Feldsberg [Valtice]. Zum Obmann wurde Mag. et Mag. Daniel Lyčka gewählt. Weitere Gründungsmitglieder sind Herr Ing. Stanislav Schneider, Pavel Chmátal und Frau Zuzana Nývltová. Neben der Erneuerung des Salettls und seinem historischen Erbe soll das Bauwerk als kulturelles und künstlerisches Zentrum, dem Zusammentreffen, der Bildung und dem Verständnis zwischen den Völkern dienen. 
  • 5. Februar 2019 … Interreg Arbeitssitzung Österreich-Tschechien im Rathaus von Feldsberg Nach einer Freilegung des Objekts könne man geförderte Arbeitssitzungen – Workshops – mit architektonisch bewanderten Historikern in Feldsberg und in Bernhardsthal abhalten und über eine weitere Vorgehensweise beraten. 
  • Ende März 2020 … mit Freunden, Familie, finanzieller Unterstützung von Herrn MUDr. Ivo Marka, Ph.D. und mit Hilfe der Stadt Feldsberg [Valtice] begann Daniel Lyčka das Katzelsdorfer Salet freizuschneiden. 
  • Anfang Mai 2020 … wurde das in 60 Jahren sich angesammelte Erdmaterial beseitigt.
  • Mitte Mai 2020 ... wurden die Grundmauern des linken Forsthausflügels freigelegt. Vom rechten Flügel blieb nichts erhalten.
 
 
Allen Interessierten … 
die an diesem privat initiierten Projekt des Vereins teilnehmen oder teilgenommen haben, wenn auch nur in geringem Umfang, vielen Dank für eure finanzielle Unterstützung, die für eine neue Informationstafel in tschechischer und deutscher Sprache und ein 3D-Modell des Schlosses verwendet wird!
 
 
 

IBAN: CZ27 2010 0000 0029 0153 7808

 
 
Es hat sich bereits sehr viel getan. Daher bitten und danken wir recht herzlich für eure Unterstützung!